bibs’ design exhibitions

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Goeffel

03.09.2014 – Tags: home, exhibitions, playground, references

Goeffel ©Bibs 1988 Olympics Seoul, Foto: Christian Affonso-Storz

 

Der GOEFFEL

Kontakt

Der Goeffel ist ein multikulturelles Esswerkzeug. Es wurde 1988 anläßlich der Olympiade in Seoul von der Münchner Designerin Bibs Hosak-Robb entworfen. Das Projekt heißt KunstDisco und wurde in Zusammenarbeit von sechs Künstlern geplant,organisiert und durchgeführt. Als Auftraggeber zeichneten das Auswärtige Amt und das Goethe-Institut.

Die KunstDisco, der Deutsche Pavillon, war der offizielle Beitrag der Bundesrepublik Deutschland an den Olympischen Spielen.

Ziel des Projektes war es, einen Ort der Begegnung für die Jugend der Welt zu schaffen. Bibs Hosak-Robb stellte ihren Design-Part, die Innengestaltung des Gebäudes, unter das Motto "Essen als Kommunikation":

" Die Jugendlichen der Welt kommen aus unterschiedlichen Kulturkreisen.Sie sprechen nicht die gleiche Sprache, sie essen mit unterschiedlichen Essbestecken und haben unterschiedliche gesellschaftliche Werte. Das Essen ist ihre Lebensgrundlage, und ihr Überlebenstrieb ist ihnen gemeinsam. Als logische Konsequenz wollte ich der Jugend der Welt zur Olympiade eine Esswerkzeug geben, welches ihr ermöglicht, die eingeübten Grenzen ihrer Esskultur zu überwinden

und über die neue Wahrnehmung von Essen zu kommunizieren.

So entstand ein Spiel um Essen, dessen Kraft das Essen selbst ist; die Kraft liegt in der Freiheit der Wahl und der Ergänzung zu einem lebendigen Ensemble, symbolisch wie die Menschen in ihrer Vielfalt und Herkunft.

Der Goeffel ist ein Symbol für die Überwindung von kulturellen Grenzen."

  

The SPORK

The spork (Goeffel) is a multicultural eating tool. It was designed by Bibs Hosak-Robb in 1988for the german pavillion at the Olympic Games in Seoul, Korea. The project was called KunstDisco. It was planned and organized by six german artists by the order of the Goethe-Institute and the German Ministry for Foreign Affairs.

The KunstDisco, the German Pavilion, was the official contribution of the  Federal Republik of Germany to the Olympic Games.

 The aim of the project was to create a meeting space for the world´s youth. Eating as communication. Bibs Hosak-Robb was responsible for the interior design of the building. She put her design-part under the motto of "eating as a tool for communication".

"The world´s youth come from different cultures. They don´t speak the same language and they use different eating tools and their cultural values vary. But food is the base of our existance.

 As a logical consequence I wanted to give the youth an eating tool, which enables them to overcome their social and cultural borders.

The appaerance of the value of our daily nutrition was important for me to present. So I decided to create a game around the eating procedure. The power of food is the freedom of choice and an addition to the whole being, symbolic to the people in their variety and their origin.

The spork  becomes a symbol for the conquer of our cultural limitations."

  

SUNSHADES

15.10.2013 – Tags: reference, bibs, playground, exhibitions

Bayrisches Nationalmuseum München 2004 Foto: Bibs Hosak-Robb

Aufblasbare Sonnenschirme / inflatable sunshades

Concept & Design © Bibs Hosak-Robb MA RCA, 2004

Ausführung Peter Michael Schultes, Wien

Der Sonnenschirm, der seine Struktur sich selbst gibt. Kein mechanisches Gefuchtel mehr, lediglich Luft gibt dem Schirm seine Form, Die Schirme hängen wie Blüten an einem ins Gras gesteckten Rohr und wippen leicht im Wind... poetisch, leicht und spielerisch.

Münchner Räume

12.10.1991 – Tags: reference, Innovation, playground, bibs, exhibitions

KunstDisco Table Olympics 1988 Foto: Wolfgang Pulver

Ausschnitt KunstDiscco Restaurant Ensemble, Deutscher Pavillon Olympiade Seoul 1988

© Bibs Hosak-Robb 1988

Ausstellung Münchner Räume, Modelle neuer Innenarchitektur, Münchner Stadtmuseum 1991

Kurator: Dr. Helmut Bauer, Dr. Ottomeyer

Aus dem Konzept des offiziellen kultureellen Beitrag der Bundesrepublik Deutschland an den Olympischen Spielen 1988 in Seoul, Korea. Essen als Thema für die Kommunikation zwischen der Jugend der Welt.

Vom Essbäumchen zur Trinktüte, dem Göffel und den Essschalen nach dem Prinzip Einer für Alle, Alle für Einen, ergänzt sich das Spiel der Dinge um das Essen wie die Menschen zueinander.

Die Qualität unsere Beziehungen machen den Reichtum der Menschheit aus. Wir ergänzen uns, die Begnung bereichert uns und gemeinsam helfen wir uns. 

Auftraggeber der KunstDisco waren das Auswärtige Amt und ausführende Planungshoheit hatte das Goethe Institut Generalverwaltung.